im Hier und Jetzt

Live-Sound-Events für eine Neue Zeit

„Werd ich zum Augenblicke sagen:
Verweile doch, Du bist so schön!
Dann magst Du mich in Fesslen schlagen,
dann will ich gern zu Gunde geh’n“

Johann Wolfgang von Goethe, Faust 1

Momentum – eine Definition

1) die innewohnende Kraft zur Bewegung

2) die etwas anderes bewegende Kraft

3) der entscheidende Einfluss

4) der eher kurze Zeitraum

Gönnen Sie sich eine im ursprünglichsten Wortsinn per-sönliche (hindurchklingende) Atempause und gehen Sie in Resonanz mit den Klängen, die unmittelbar die Emotionen aller Anwesenden ansprechen und eine direkte Kommunikation jenseits aller Worte eröffnen.

Ich stelle IHNEN mein handwerkliches und künstlerisches Vermögen zur Verfügung, um gemeinsam mit Ihnen die einzigartige Verbundenheit zwischen Musiker*in, Zuhörer*in, Instrument, Klang, Raum und Zeit hautnah und individuell zu erleben.

Neue Formate an ungewohnten Orten

  • als Sound-Power-Nap zur Mittagspause im Büro
  • als Traumzeit im Liegen nach einem arbeitsreichen Tag
  • als 4-Ohren-Konzert (1 Musikerin & 1 Zuhörer*in)
  • als Liegestuhl-Konzert im Garten oder Park
  • als Balkon-Konzert vor Ihrem Haus
  • als privates Lounge-Konzert in der Bar
  • als Sofa-Konzert im Wohnzimmer
  • als Wandelkonzert im Museum oder der Galerie
  • als Klangreise am Bahnhof oder im Flughafen
  • als Klangmassage im Fitnessstudio oder Yogazentrum
  • als Ohrenschmaus im Restaurant oder Café
  • als Naturerlebnis im Wald
  • als spirituelles Erlebnis in sakralen Räumen
  • als immaterielle Atempause im Verkaufsraum
  • als Veredelung in der Fabrikhalle

Momentum-Netzwerk Frankfurt-Wiesbaden- Pleitersheim

In Kooperation mit den Musikerinnen Isabelle Bodenseh und Stefanie Bieber werden Momentum-Konzerte in verscheidenen Stilrichtungen und auch in künstlerischer Zusammenarbeit mit zwei oder drei Künstlerinnen zusammen angeboten.

Britta Roscher
Die Klangjongleurin Britta Roscher verbindet westliche Klassik mit östlicher Spiritualität und stellt die vielfältigen und wandlungsfähigen Klangfarben der klassischen Querflöteninstrumente aller Größen der indischen Bansuri – einer Bambusquerflöte mit wandlungsfähigem Ton – gegenüber.
Die klassisch ausgebildete Flötistin lernte die meditative indische Improvisattionsmusik auf ihren Reisen nach Südostasien kennen und lieben.
Beide Musikkulturen verwenden als musikalisches Grundmaterial die Töne von Tonleitern, die in der indischen Musik „Ragas“ genannt werden und dort verschiedenen Stimmungen, Situationen und Tageszeiten zugeordnet sind, ähnlich der westlichen Barockmusik mit ihrer Affektenlehre. In der indischen Musik entfalten sich auf dem schillernden Klangteppich einer Tampura improvisierte, dem Atem folgende Melodiebögen innerhalb einer jeweils bestimmten „Klangpersönlichkeit“. Die Musiker und Zuhörer erleben während der Hingabe an den meditativ-rhythmischen Fluss im besten Fall die Verbindung zum eigenen Inneren und der Welt im Außen.

Im Impressionismus (ca 1890-1920) experimentierten westliche Komponisten mit den farbigen Skalen jenseits der Dur-Moll-Tonalität und rückten das individuelle Gefühl in den Mittelpunkt ihrer Tonsprache.In der westlichen Moderne schließlich wird das Klangspektrum des Instrumentes um perkussive und geräuschhafte Effekte erweitert.

Allen gemein ist das Phänomen „Klang“, das auf unterschiedliche Weise zum „Spiegel der Seele“ wird. Wer ihn vernimmt, wird im Innersten berührt und verwandlet.

Ihre besonderen Angebote

  • Gesprächskonzerten: erleben Sie neuartige Klangsprachen der Flöten und erfahren mehr über die Hintergründe der vorgestellten Stilrichtungen und Kompositionen
  • Klassische Musik in neuem Klanggewand: Bach, Débussy, Fauré, Telemann, Tailleferre auf den tiefen Alt- und Bassflöten interpretiert
  • Überraschende Klangwelten der Moderne: Die Geraüsch- und Perkussionsklänge von Lombardi, Fukushima, Huber, Pagh-Pan u.a.
  • Innenschau: erleben Sie die Wechselwirkungen von Atmung und Klang auf Körper, Geist und Seele im Spannungsfeld zwischen westlicher und östlicher Musik.

Die Künstlerin Stefanie Bieber

Die Klangpoetin aus Frankfurt am Main improvisiert mit der keltischen Harfe, Monochord, Gong, Querflöten aller Art, Sansula, Saitenspiel, Schamanentrommel und Singstimme.

Ihre Klänge wirken teils archaisch, teils sphärisch entrückt, aber zu weilen auch wieder handfest, bodenständig und erdverbunden. Einflüsse aus Folk, Klassik, Minimal Music formten ihren individuellen Stil, der sich einer klaren Genrezuordnung widersetzt.

Isabelle Bodenseh

Die Jazz-Köchin aus Pleitersheim entlockt ihren Querflöten aller Größen ein breit gefächertes Klangspektrum von quirlig-belebend bis samtig-besänftigen.